Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse (2020)

Konrad_Theater_Nex_Liberty
(c) Next Liberty

„Wenn du immer daran denkst, was die anderen tun, und dann immer tust, was die anderen tun, dann wirst du zum Schluss genauso wie die anderen und dann kannst du dich selber nicht mehr ausstehen. Verstehst du das, Konrad?“ – „Leider nein.“

Inszenierung: Simon Windisch
Ausstattung: Leonie Bramberger
Uraufführung: 14. März 2020
Next Liberty Theater, Graz

Mehr Information

Guter Drache, böser Drache (2020)

(c) Salzburger Landestheater | Tobias Witzgall
(c) Salzburger Landestheater | Tobias Witzgall

Richtige Drachen – das sind feuerspuckende Ungeheuer, die Prinzessinnen kidnappen und ganze Dörfer in Angst und Schrecken versetzen! So einen Drachen zum Freund haben, das geht nun wirklich nicht, oder? Doch! Florian hat gleich zwei Drachen an seiner Seite. Guter Drache und Böser Drache, die ganz friedlich im Park leben und weder gefürchtet noch bekämpft werden müssen. Ganz im Gegenteil, sie helfen sogar in jeder Lebenslage: gegen wutentbrannte Lenas am Spielplatz, gegen Mütter, die nicht zuhören, und beim Schließen neuer Freundschaften – all das wird mit Drachen-Unterstützung zum Kinderspiel. Dabei tun die beiden dies ganz unbemerkt, sind sie praktischerweise für alle anderen außer Florian unsichtbar. Aber nicht nur die Drachen kümmern sich um Florian, nein, auch er sorgt für sie. Drachenscharlach – gerade in solchen Notfällen ist er für sie da und muss wohl oder übel auf den Friseurbesuch oder die Impfung beim Doktor verzichten. Ja, so eine Drachenfreundschaft will eben gehegt und gepflegt werden. Ob mit gefährlichen Flammen gegen Feinde oder glitzernden Seifenblasen für Freunde, gemeinsam treten die drei alle Herausforderungen des Abenteuers Leben an.

Premiere: 17. Jänner 2020
Salzburger Landestheater

Inszenierung und Musik: Michael Moritz
Bühne und Kostüme: Michael Ottopal
Dramaturgie: Angela Beyerlein
Florian: Martin Trippensee 
Florians Mutter / Böser Drache / Guter Drache: Genia Maria Karasek 
Lea / Guter Drache / Böser Drache: Patrizia Unger 
Karlo / Guter Drache / Böser Drache: Axel Meinhardt

Pressestimmen zum Theaterstück „Guter Drache & böser Drache“

„Das in der Regie von Michael Moritz auf die Bühne von Michael Ottopal in den Kammerspielen gebrachte Bilderbuch von Christine Nöstlinger Guter Drache & Böser Drache ist eine Bilderbuch-Aufführung: Theater pur mit scheinbar einfachsten Mitteln. (...) Martin Trippensee bringt es tatsächlich fertig, ohne in irgendeine Richtung zu übertreiben oder zu persiflieren, den Eindruck zu vermitteln, er sei ein kleines Kind. In die Kostüme der beiden Drachen schlüpfen Genia Maria Karasek und Patrizia Unger. Axel Meinhardt ist der Parkwächter Karlo, der fast ebenso viel Imaginationskraft hat wie Florian und den Duft von Lavendel liebt.“

 Drehpunkt Kultur | www.drehpunktkultur.at, 29.1.2020

Pflasterstein & Pfirsichbowle (2019)

Video-Preview
Mit dem Abspielen des Videos akzeptieren Sie
die Nutzungsbedingungen von YouTube.

Christine Nöstlingers Geschichten für Erwachsene: Vier Frauen, ein Hund und eine Zimmerlinde begeben sich auf die Suche nach ihrem Platz in dieser Welt, in die sie noch nicht ganz hineingewachsen sind. Gemeinsam mit dem Publikum sucht die Schauspielerin/Leserin in den Geschichten „Was wäre wenn“, „Hugos Dritte große Liebe“ und „Gugurells Hund“ nach Hinweisen auf die Person, die im Nöstlinger-Lesebuch Notizzettel hinterlassen hat – und stößt dabei auf abstruse Vorstellungen vom Leben und vom Frausein, auf schwere Gedanken und auf die Frage, was es denn braucht, zum Glücklichsein. 

Uraufführung: 30.11.2019

www.phunkenwerk.at

Haummas ned sche (2019)

Plakatsujet zum Theaterstück

Mit Christine Nöstlingers Geschichten durch 100 Jahre Gemeindebau. Ein Theater-Parcours. Kaum jemand hat das Leben in Wiener Mietwohnungen, zwischen Zinskaserne und Gemeindebau, eindringlicher geschildert als Christine Nöstlinger. „Haummas ned sche“ ist eine Reise durch Vergangenheit und Zukunft des Gemeindebaus und eine Begegnung mit seinen Bewohnern und Bewohnerinnen. Besuchen Sie den Gurkenkönig in seinem Kellerreich, entdecken Sie mit Hugo, dem Kind in den besten Jahren, die phantastische Gegenstadt unter dem Gehsteig oder heben Sie ab von der Flugstation der feuerroten Friederike und fliegen Sie über die Dächer Margaretens. 

Regie: Sara Ostertag
Besetzung: Zeynep Alan, Laila Avissar-Zatar, Sarah Bahmou, Barča Baxant, Shabnam Chamani, Sabine Dorner, S. Javid Hakim, Isabella-Nora Händler, Ernst Havlicek, Nora Jacobs, Helga Jessenig, Jakob Oberschlick, Pia Stross
Dramaturgie: Michael Isenberg
Premiere: 10. Oktober 2019

Pressestimmen zum Theaterstück „Haummas ned sche“

„Ostertags Beitrag zu 100 Jahre Rotes Wien vermittelt durch und durch ein Gefühl für unsere Stadt. (…) Die Frage, wie wir leben wollen, steht zum Schluss im Raum. Die jüngste Schauspielerin zitiert die Kinderbuchautorin Nöstlinger: ‚Glück ist was für Augenblicke‘ und Kathrin Kolleritsch alias Kerosin 95 rappt im Dialekt: ‚Wenn i fliegen kann, dann kennts ihr des a.‘ Dieser zweieinhalbstündige Abend bringt definitiv einen Augenblick Glück.“

Sara Schausberger, Falter

„Eine Empfehlung. In Haummas net sche? verschwimmen die Grenzen zwischen Bühne und Zuschauerraum, Geschichte und Gegenwart. (…) ‚Haummas net sche?‘ Aber hallo.“

Johnny Huy Van Diep, Der Standard

„Wenn sich dann eine Gemeindebautür öffnet, begegnet man nicht nur der lokalen Zeitgeschichte, sondern auch den Erfindungen der 2018 verstorbenen Wiener Kinder- und Jugendbuchautorin Christine Nöstlinger, von der "feuerroten Friedreike" über "Wir pfeifen auf den Gurkenkönig" bis hin zu "Konrad aus der Konservenkiste". Nöstlingers Geschichten sind häufig Geschichten von sogenannten kleinen Leuten, spielen häufig in Wien, lassen ihre Figuren häufig vom Glück träumen, ohne dass je mehr als ein Zipfel von ihm eintrifft.“


Andreas Valentin, Die deutsche Bühne

Leon Pirat (2018)

Leon Pirat_(c) LandestheaterNÖ_Alexi Pelekanos.
Leon Pirat (c) Landestheater Niederösterreich | Alexi Pelekanos

Leons Papa ist Piratenkapitän. Zusammen mit dem Langen, dem Kurzen und dem Dicken besegelt er die Weltmeere auf der Suche nach einem versunkenen Schatz. Seit Leon einen Meter misst, darf er mit in See stechen, das ist mit seiner Mama so ausgemacht. Schließlich soll er auch mal Kapitän werden. Aber eigentlich verbringt er seine Zeit am liebsten beim Dicken in der Kombüse und hilft ihm beim Gemüseschnippeln, denn sein heimlicher Traum ist es, selbst einmal Koch zu werden. Aber weil das seinem Papa das Herz brechen würde, trainiert Leon fortan auf Kapitän. Er lernt, das Piratentuch zu binden, mit dem Dolch zwischen den Zähnen auf den Mast zu klettern und kräftig mit dem Säbel zu fuchteln. Doch als der Dicke bei einem Sturm über Bord geht, schnappt sich Leon kurzerhand den Kochlöffel – und kann seinem Vater endlich beweisen, was wirklich in ihm steckt!

Uraufführung: Landestheater Niederösterreich
Spielzeit: 2018/19
Bearbeitung: Thomas Gimbel
max. Rollenzahl: 6
Alter: empfohlen ab 3

Geschichten vom Franz (2017)

Video-Preview
Mit dem Abspielen des Videos akzeptieren Sie
die Nutzungsbedingungen von YouTube.

Franz ist sechs Jahre alt und wird mit seinen blonden Ringellocken und rosa Backen oft für ein Mädchen gehalten. Das geht ihm natürlich fürchterlich auf die Nerven. Ärgern muss sich der Franz auch ziemlich oft über seinen Mitschüler Eberhard Most, der ihn mit Vorliebe hänselt. Mit seiner besten Freundin Gabi geht Franz allerdings durch dick und dünn. Zusammen meistern sie witzige, spannende und herausfordernde Situationen. 

Theater Kukukk, Österreich
Premiere: 2. April 2017 
Künstlerisches Team: Sabine Kristof-Kranzelbinder, Markus Achatz, Mathias Krispin Bucher, Michael Kristof-Kranzelbinder, Sarah Rebecca Kühl
Bühnenfassung: Stefan Ebner

Dicke Didi, fetter Felix (2016)

Video-Preview
Mit dem Abspielen des Videos akzeptieren Sie
die Nutzungsbedingungen von YouTube.

Manchmal ist das Leben bodenlos gemein zu Didi. Denn sie wiegt so viel, dass sich fünf Kinder ans andere Ende der Wippschaukel setzen müssten, um sie hochzubringen. Doch da gibt es ja auch noch den fetten Felix. Didi und Felix können sich anfangs eigentlich gar nicht ausstehen. Eigentlich kann sie niemand so richtig ausstehen, denn wer dick ist und nicht schnell rennen kann, ist beim Spielen nur hinderlich. Aber in ihrer Not solidarisieren sich die beiden Außenseiter und werden Freunde. Doch als Felix nach wochenlanger Mumps-Auszeit, um einiges dünner, wieder in die Schule gehen darf, will er von der dicken Didi plötzlich nichts mehr wissen. Didi, die sich mittlerweile in Felix verliebt hat, rast vor Zorn. Zwischen Enttäuschung und neuem Antrieb startet sie einen Abnehmplan.

TaO Theater, Graz 
Spielzeit: 2016/17

Lumpenloretta (2016)

Lumpenloretta_Burgtheater_(c)Marcella Ruiz Cruz
(c) Foto Burgtheater | Marcella Ruiz Cruz

Glatze und Loretta, kann daraus was werden? Hier der schweigsame Typ, der sich aus purer Sturheit wöchentlich seine Glatze neu schert. Da die quirlige angehende Zirkusprinzessin, die notgedrungen zu viele Grenzen überschreitet. Dann ist da auch noch Locke, die Verwirrung stiftet. Eine Dreiecksliebe ohne Zukunft, sollte man meinen. Aber, wie gesagt: Glatze ist ein sturer Bock. Eine traurige und zarte, wunderbar hoffnungsvolle Liebesgeschichte.

Uraufführung: Burgtheater Wien, 26. Oktober 2016
Regie: Martina Gredler
DarstellerInnen: Florian Appelius, Sarah Viktoria Frick, Aaron Friesz, Simon Jensen, Hans Dieter Knebel, Nélida Martinez, Petra Morzé, Robert Reinagl, Dunja Sowinetz, Stefan Wieland
Alter: empfohlen ab 8

Geschichten vom Franz (2016)

Video-Preview
Mit dem Abspielen des Videos akzeptieren Sie
die Nutzungsbedingungen von YouTube.

Das Landestheater Linz zeigte im u\hof: Theater für junges Publikum eine Adaptierung der „Geschichten vom Franz“.

Uraufführung: 8. April 2016
Bühnenfassung: Christine Wipplinger

 

Anna und die Wut (2015)

Video-Preview
Mit dem Abspielen des Videos akzeptieren Sie
die Nutzungsbedingungen von YouTube.

Anna hat ein großes Problem. Sie wird unheimlich schnell und schrecklich oft wütend. Viel öfter und viel schneller als alle anderen Kinder. Und die Wut ist immer riesengroß. Wenn die Wut über Anna herfällt, werden ihre Haare zu Igelstacheln, sie muss heulen, fluchen, beißen und spucken. Jeder, der nur in ihre Nähe kommt, bekommt etwas von ihrer Riesenwut ab. Der Wut aus dem Weg zu gehen hilft ebenso wenig, wie der Versuch, sie runterzuschlucken. Die Wut ist stärker als Anna. Bis Opa eine Idee hat.

Mezzanin Theater, Graz
Spielzeit: 2015–2017
Regie: Natascha Grasser
Spiel: Victoria Fux
Musik/Spiel: Josef Klammer

Hier kommt der Franz! (2015)

Video-Preview
Mit dem Abspielen des Videos akzeptieren Sie
die Nutzungsbedingungen von YouTube.

Schlimm genug, dass die Mama einfach so die Lieblingshose vom Franz hergegeben hat (angeblich sei sie zu klein geworden!), aber als dann wirklich niemand Verständnis für die gerechte Wut vom Franz zeigt, da hat er genug von dieser Familie. Er wird zur Oma ziehen. Die Oma wohnt seit einiger Zeit im Altersheim und der Weg dorthin wird dem Franz doch ein bisschen lang und unheimlich. Endlich angekommen, warten dort leider gleich neue Schwierigkeiten auf ihn.

Kinderkonzert nach den Büchern von Christine Nöstlinger
Bearbeitung: Walter Kiesbauer

Besetzung: 2 Darsteller (Erzähler, Franz)
Instrumente: Flöte (auch Piccolo), Oboe (auch Englisch Horn), Klarinette (auch Alt-Saxophon, Bassklarinette), Fagott, Trompete, Horn in F, Posaune (Tenor), Tuba, Klavier, Harfe, Banjo, Schlagwerk (Drumset, 3 Pauken), Perkussion (Ratsche, Cymbel, Tambourine, Tamtam, Kastagnetten, Triangel, Lotusflöte), Mallets (Vibraphon, Glockenspiel, Xylophon), Violine 1, Violine 2, Viola, Cello, Kontrabass
Alter: ab 5
Uraufführung: Freilichtspiele Schwäbisch Hall, 6. März 2015

Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse (2013)

Video-Preview
Mit dem Abspielen des Videos akzeptieren Sie
die Nutzungsbedingungen von YouTube.

Die eigenwillige Frau Bartolotti bekommt irrtümlich ein Paket zugestellt. In der Konservenbüchse ist nicht das erwartete Corned Beef, sondern: Konrad, das Musterkind! Frau Bartolotti ist jedoch immer auf alles gefasst und schließt den Jungen sofort ins Herz. Damit Konrad nicht doch noch den rechtmäßigen Bestellern übergeben wird, entwickelt sie einen ausgeklügelten Plan, in dessen Verlauf Konrad „Spinatwerfen“ und fluchen lernt!

Bearbeitung: Ulla Theißen, Gisbert Näther
Besetzung: 4 DarstellerInnen: SchauspielerInnen, Sopran, Mezzosopran, 1 Bariton + 2 Kleindarsteller/Statisten, 5 MusikerInnen (auch darstellend): Klarinette / Saxophon, Posaune, Schlagwerk (Xylophon, Vibraphon, Drumset, Trommel, Becken, Fässer und Konservenbüchsen, Triangel, Glockenspiel, div. Spielzeuginstrumente), Cello, Klavier
Alter: empfohlen ab 7
Uraufführung: Musiktheater im Revier, 23. November 2013

Weitere Aufführungen im Opernhaus Zürich (2018)

Weihnachtsgeschichten vom Franz (2012)

Weihnachtsgeschichten-vom-Franz-©-Christa-Bauer-4.
© Dschungel Wien | Christa Bauer

Der Franz, der Joseph und der Eberhard treffen sich zur Bandprobe – es ist kurz vor Weihnachten und sie sind alle endlos gestresst. Wer soll da in Weihnachtsstimmung kommen, und worum geht’s denn eigentlich wirklich an Weihnachten? Für den Franz geht es wieder ums Ganze. Genauer gesagt, um die Gabi und den heiß ersehnten ferngesteuerten Hubschrauber. Auch wenn der Franz ein bisschen aussieht wie ein Mädchen und beizeiten eine Piepsstimme bekommt, Manns genug fürs Ukulelespielen und einen Hubschrauber ist er allemal. Als der Franz dann eine Puppenküche findet und auch noch erfährt, dass die Gabi Weihnachten lieber mit dem „ach so tollen“ Peter verbringen will, ist das der kleine Beginn vom großen Drama …

Bearbeitung: Rainer Hertwig
Regie: Sara Ostertag
Musik: Martin Hemmer
Liedtexte: Patrick Karpiczenko
Bühne: Christian Schlechter
Musikerin: Wendi Gessner
Darsteller: Michael Pöllmann, Simon Schober, Simon Dietersdorfer
Uraufführung Dschungel Wien: 14. Dezember 2012

Am Montag ist alles ganz anders (2008)

Am Montag ist alles ganz anders (c)theaterachse.com
Am Monat ist alles ganz anders (c) theaterachse.com

Wie kommt man zu einer Punkfrisur? So bunt und grell, dass manche Leute vor sich hinmurmeln: „Oh Gott, diese Jugend von heute…“ Kathi hat Glück. Kathi hat nämlich Läuse. Da müssen die langen Haare weg. Und Kathis Großmutter ist Friseuse. Die macht genau die Frisur, die sich Kathi wünscht. Was die beiden sonst noch unternehmen, und warum am Montag alles ganz anders ist, zeigt dieses überaus humorvolle Kindertheaterstück über Vorurteile und Freundschaft.

Theaterachse Linz
Spielzeit: 2008/2009
Regie: Simone Neumayr
Kostüm: Natascha Wöss
Spiel: Birgit Schwamberger, Daniela Wagner und Claudia Schächl
Konzept/Leitung: Claudia Schächl

Rosa Riedl Schutzgespenst (2006)

Rosa_Riedl_Theater
(c) Foto Theater der Jugend

An ein Leben nach dem Tod mochte Rosa Riedl nie so recht glauben. Wie sehr muss sie sich daher vor über 60 Jahren gewundert haben, als sie plötzlich als unsichtbares Schutzgespenst wieder von der Straße aufgestanden ist, nachdem sie von einer Straßenbahn überfahren worden war. Also beschließt sie, das Beste aus der Situation zu machen. Da ist zum Beispiel Nasti. Sie hat vor allem eines: Angst. Vor dem Alleinsein, vor der Dunkelheit, vor grausligen Filmen im Fernsehen – eigentlich fürchtet sich Nasti immer. Was macht man nur mit so einem Kind? „Am besten sich selbst sichtbar!“, denkt sich Rosa Riedl und erscheint. Nasti hat ab jetzt ein Schutzgespenst. Endlich lernt sie, wie es ist, Mut anstatt Angst zu haben. Doch plötzlich ist Rosa Riedl spurlos verschwunden. Wie Nasti zusammen mit ihren Eltern und ihrer dicken Freundin Tina auf die Suche geht, erzählt diese Geschichte.

Ort: Renaissancetheater, Neubaugasse 36, 1070 Wien
Premiere: 28. November 2006
Regie: Ulla Theißen
Musik: Günther Lehr
Besetzung: Brigitte Kren, Regina Schweighofer, Alexander Braunsöhr, Bettina Schwarz, Barbara Spitz, Susanne Altschul

Geschichten vom Franz (2006)

Franz_(c) Erhard Dietl
(c) Verlagsgruppe Oetinger | Erhard Dietl

„Der Franz findet nämlich, dass es besser ist, ein Bub zu sein. Und dass sich ein Mädchen freuen kann, wenn man es für einen Buben hält. Und dass sich ein Bub kränken muss, wenn man ihn für ein Mädchen hält. Doch damit wäre die Gabi nicht einverstanden. Sie würde sich an die Stirn tippen und „Du Depp, du spinnst ja“ sagen. Und dann müsste der Franz „Selber Depp, du“ zurückschimpfen. Und dann würde ihn die Gabi in den Bauch zwicken. Und dann müsste der Franz ihr einen Tritt geben. Und das wäre dann ein echter Streit. Und der wäre nicht gut.“ Vom Franz kann man viele kluge Dinge lernen. Wie man sich am besten nicht mit der Gabi streitet, wann man mutig sein muss und vor allem was Freundschaft bedeutet. Der Franz weiß nämlich, dass er überhaupt keinen Grund braucht, um die Gabi lieb zu haben – auch wenn sein Papa das natürlich nicht versteht, weil die Gabi dem Franz schließlich mindestens dreimal die Woche Kummer macht.

Bearbeitung: Rainer Hertwig
Besetzung: 4 Dame(n), 5 Herr(en),
Alter: empfohlen ab 6
Uraufführung: Theater auf Tour, 2006

Die Feuerrote Friederike (2004)

Friederike_Staatsoper_2004
(c) Wiener Staatsoper, 2004

Obwohl sie die Annatante und die Katerkatze als ganz normales Mädchen ansehen, wird Friederike von den anderen Kindern wegen ihrer roten Haare verspottet. Sie fragt sich: Alle mögen rote Socken, rote Schuhe, rote Äpfel, rote Autos und vieles mehr, warum mag nur keiner rote Haare? Friederike versucht, ihre Haare abzuschneiden, aber sie wachsen ganz schnell wieder nach. Von der Annatante, die selbst früher rothaarig war, erfährt sie, dass es mit ihren Haaren etwas Außergewöhnliches auf sich hat. Gemeinsam mit der Annatante und der Katerkatze bricht sie in ein utopisches Land auf, wo alle Menschen glücklich sind und kein Kind ausgelacht wird.

Oper für Kinder ab 6 Jahren in einem Akt 
Dauer: 75 min
Musik: Elisabeth Naske
Libretto: Theresita Colloredo
Uraufführung: 3. April 2004 im Kinderopernzelt am Dach der Wiener Staatsoper, Auftragswerk der Wiener Volksoper
Dirigent: Rainer Roos
Regie: Henry Mason

Pressestimmen zur Oper „Die Feuerrote Friederike“

„Elisabeth Naske hat die Geschichte … wunderbar leicht und kindgerecht vertont, ohne jemals ins Plakative abzurutschen. Da hat die E-Gitarre ebenso ihre Berechtigung wie Leitmotive, Anklänge an die Zwölftontechnik oder eine köstliche Koloraturen-Parodie. Eine schmissige, eingängige Musik, zu der Theresita Colloredo die passenden Texte geschrieben hat.“ 

(Kurier, 4.4.2004)

„Es ist Zeit für ein Geständnis: Ich habe Tränen gelacht – in dieser Oper! … Die Musik von Elisabeth Naske quillt mit Charme und Witz und Ohrwurmqualitäten aus dem Orchestergraben. Ein rundum gelungenes, feuriges Vergnügen! Ganz zum Schluss gelang der Komponistin noch ein musikalisches Bravourstück: Ein gekonntes Lach-Terzett, mit dem der Abend in fröhlicher Stimmung endete.“ 

(Neues Volksblatt, 22.1.2007)

„Wunderbar fantasievolle, leichte und reiche Musik auf jeden Fall: Elisabeth Naske kombiniert … nette Hits mit zweistelligem Ohrwurmfaktor mit sinnlich-leichten Ausflügen ins ernste ‚große‘ Opernrepertoire.“ 

(Standard, 6.4.2004)

Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse (1979)

Konrad_Porträt.

Die eigenwillige Berti Bartolotti bekommt irrtümlich ein Paket zugestellt. In der Konservenbüchse ist nicht Corned Beef, sondern: Konrad, das Musterkind! Frau Bartolotti ist jedoch immer auf alles gefasst und schließt den Jungen sofort ins Herz. Damit Konrad nicht doch noch den rechtmäßigen Bestellern übergeben wird, entwickelt sie einen ausgeklügelten Plan, in dessen Verlauf Konrad „Spinatwerfen“ und fluchen lernt!

Dramaturgie: Christine Nöstlinger
Besetzung: 2 Dame(n), 6 Herr(en)
Alter: empfohlen ab 5
Uraufführung: Theater für Kinder, Hamburg, 1979

Mr. Bats Meisterstück (1972)

Video-Preview
Mit dem Abspielen des Videos akzeptieren Sie
die Nutzungsbedingungen von YouTube.

Oma Seifertiz lässt sich von Mr. Bats total verjüngen. Zehn Jahre ist Oma Seifertiz nur noch alt. Das gefällt ihr aber nicht lange, denn Zehnjährige dürfen anscheinend gar nichts.

Besetzung: 4 Dame(n), 4 Herr(en),
Alter: empfohlen ab 6
Uraufführung: Städtische Bühnen, Dortmund, 1972


Das Video stammt von der Aufführung des Riesentheaters Lengau, 2018.

Robinson-Haus Theaterstück (1972)

Robinson Haus_Theaterstueck.jpg
Textbuch (c) 1972 TSV - neue edition

Robinson-Haus ist eine neuerzählte Geschichte von Robinson und Freitag. Crusi Robinson und Freitag treffen einander im Landhaus der Robinsons. Crusi ist von zu Hause weggelaufen, Freitag ist aus dem Erziehungsheim geflohen. In der Beziehung, die sich zwischen den beiden entwickelt, dominiert das „Heimkind“ Freitag durch seine größere Lebenserfahrung gegenüber dem von den Eltern „behüteten“ Crusi. Crusi und Freitag wollen herausfinden, ob eine solidarische Freundschaft zwischen Kindern möglich ist, wenn der hemmende Einfluss von Eltern und Erziehern wegfällt. Sie erklären das Landhaus zum offenen Robinson-Haus. Kinder, die immer „brav“ sind, Kinder, die schon in ein Schema gepresst sind und dieses widerspruchslos akzeptiert haben, werden mit einem „freien Heimkind“ konfrontiert. Sie erkennen dessen Überlegenheit, aus Selbstverantwortung und Eigenständigkeit entstanden, sofort an. Ein Stück zur Findung von Solidarität und Eigenverantwortlichkeit.

Christine Nöstlinger hat das Stück 1972 geschrieben, der Thomas Sessler Verlag ist Inhaber der Aufführungsrechte.