Bildungscampus Christine Nöstlinger

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Spannende Architektur, modernes pädagogisches Raumkonzept, großzügige Freiflächen, interaktive Tafeln, audiovisuelle Geräte und moderne Möbel – der Bildungscampus Christine Nöstlinger am Nordbahnhofgelände ist in sein erstes Schul- und Kindergartenjahr gestartet. Am 15.9.2020 wurde er von Bürgermeister Michael Ludwig offiziell eröffnet – natürlich mit vielen Büchern von Christine Nöstlinger!
Der Bildungscampus umfasst einen 16-gruppigen Kindergarten, eine 22-klassige Ganztagsvolksschule und eine 20-klassige Neue Mittelschule sowie eine Fachmittelschule mit zwei Klassen und Räume für Sonderpädagogik. 
„Ich freue mich ganz besonders über die Namensgebung nach Christine Nöstlinger, weil sie nicht nur zu meinen Lieblingsschriftstellerinnen zählt, sondern ihre Bücher und Geschichten Kinder stark machen und ihre Träume und Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen!“ betont Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky.

Natürlich durften bei der Eröffnung Bücher von Christine Nöstlinger nicht fehlen: Von der Stadt wurden 30 Exemplare „Rosa Riedl Schutzgespenst“  für die Schulbibliothek zur Verfügung gestellt, weitere Bücher wie „Geschichten vom Franz“ kamen von Christine Nöstlingers Buchstabenfabrik.

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Literacy Award für die 3.b der Volksschule Strobl

„Für ihre Sendung Erinnerung an Christine Nöstlinger hat die Klasse den Preis bekommen, weil sie dazu aufgerufen hat, frech zu sein. Nicht dumm dreist sondern klug frech zu sein“, sagte Konrad Mitschka von der MLA-Jury. „Auch die Wiener Autorin war dafür bekannt, darüber zu schreiben, worüber man eigentlich nicht schreibt. Die Kinder ermutigen mit ihrer Radiosendung dazu, die Welt mit eigenen Augen zu betrachten.“

Von 519 eingereichten Medienprojekten aus österreichischen und europäischen Schulen hat die Jury schließlich 21 Projekte ausgezeichnet. Die Volksschule Strobl mit der Klasse 3.b durfte sich mit ihrer Radiosendung in der Kategorie Audio über die renommierte Auszeichnung freuen.

Radiobeitrag als Podcast zum Nachhören
Mehr Informationen zum Media Literacy Award des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Christine Nöstlinger. Die Buchstabenfabrikantin

Die Buchstabenfabrikantin.

Ursula Pirker interviewt 2007 Christine Nöstlinger und entlockt ihr so manche interessante Information über ihre Arbeit, ihr Leben und die Dinge, die sie bewegen. So zum Beispiel über das Kochen – und dass sie beim Essen sehr heikel ist. Und genau deswegen hat sie auch, neben den zahlreichen Kinderbüchern, mehrere Kochbücher geschrieben. 

„Mir ist in einem Roman die Sprache sehr wichtig, ich würde sagen zu 80 Prozent besteht die Literatur für mich aus Sprache. Ein Text muss eine Melodie haben. Ich sage immer, ich spreche meine Texte nicht vor mich hin, ich murmle sie vor mir her. Es ist erstaunlich, dass die Nöstlinger mit ihrer sehr an die Mundart angelehnten Sprache im gesamten deutschsprachigen Raum so großen Erfolg hat. Dass eine Wienerin auf ihren Wortschöpfungen und Dialektausdrücken besteht und damit bei ihren deutschen Verlagen durchkommt, ist auch auf ihren Humor zurückzuführen, der in all ihren Texten mitschwingt.“ (Christine Nöstlinger)

Molden Verlag
Hardcover | ISBN 9783854851974
Ersterscheinungsjahr: 2007
vergriffen

... weil die Kinder nicht ernst genommen werden

Weil die Kinder nicht ernst genommen werden

Ein Buch zum Werk von Christine Nöstlinger (Kinder- und Jugendliteraturforschung in Österreich)
Herausgegeben von Sabine Fuchs und Ernst Seibert

Verlag Edition Praesens
Hardcover | ISBN 9783706901871
Ersterscheinungsjahr: 2003
vergriffen

Christine Nöstlinger. Eine Werkmonographie

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„Die vorliegende Arbeit versteht sich als eine möglichst umfassende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dieser populären österreichischen Autorin. Bisher zeigten Literaturwissenschafter und vor allem auch Pädagogen reges Interesse an den Kinder- und Jugendbüchern Christine Nöstlingers. Die emanzipatorische Funktion der phantastischen Erzählungen, die Darstellung der Wirklichkeit, das Portrait der Frau, die Rolle des Vaters, die Entwicklung der Helden und die zeitgeschichtlichen Darstellungen wurden untersucht. Einige Artikel greifen die mediale Bedeutung auf, aber eine systematische Gesamtschau fehlt.“ (Sabine Fuchs, Autorin)

Das Buch von Sabine Fuchs beschreibt wissenschaftlich das „Phänomen Nöstlinger“ aus den verschiedensten möglichen Blickwinkeln. Da sich, so Fuchs, die „Marke Nöstlinger“ sowohl gut verkauft als auch prämiert wird, pendelt ihre Schreibweise gekonnt zwischen Anpassen und Anecken, Hinterfragen, aber Nicht-Revolutionieren.

Dachs Verlag
ISBN 9783851912438 | Taschenbuch
Ersterscheinungsjahr: 2001
vergriffen

Geplant habe ich gar nichts

Geplant habe ich gar nichts.

Das Buch bietet eine Auswahl von Aufsätzen, Reden und Interviews, die zwischen 1972 und 1995 entstanden sind, zum Thema Kindsein und Schreiben für Kinder. Die Beiträge sind chronologisch geordnet. Eine Werkliste, eine chronologische Bibliographie von Beiträgen, Reden und Interviews von Christine Nöstlinger, die in diesem Zeitraum veröffentlicht wurden, eine Dokumentation ihrer Preise und Übersetzungen und eine Bibliographie der Sekundärliteratur bieten eine wertvolle Ergänzung. Eine umfassende Dokumentation zum Leben und Werk der Autorin. Herausgegeben von Franz Lettner und Hubert Hladaj in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Institut für Jugendliteratur und Leseforschung.

Dachs Verlag
ISBN 9783851910877 | Hardcover
Ersterscheinungsjahr: 1996
vergriffen

Nachruf auf Christine Nöstlinger im SPIEGEL

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(c) spiegel.de

Eva Thöne schreibt im „Spiegel“ über Christine Nöstlingers Bücher: 

„Hier lag eine Aufrichtigkeit Kindern gegenüber, die diese immer mehr schätzen als das Glattgebügelte oder das Überpädagogische: In ihren Büchern war nie alles gut – aber so schlecht, dass Aufgeben in Frage gekommen wäre, war es halt auch nie. Konnte es eine bessere Weltvorbereiterin geben?“

 

„Ah geh! Hören Sie endlich auf damit!“ – ein Interview in WELT zum 80. Geburtstag

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(c) welt.de

Der Journalist Wieland Freund telefonierte anlässlich des 80. Geburtstags mit Christine Nöstlinger, das Interview für WELT gibt es hier zum Nachlesen.

„Ein Buch braucht kein Happy End“ - Christine im Interview

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Interview von kontrast.at mit Christine Nöstlinger in ihrer Wohnung in Wien Brigittenau anlässlich des Erscheinens ihrer Biografie „Glück ist was für Augenblicke“. Mit Teresa Arrieta und Patricia Huber hat sie über Bücher, seltene Glücksmomente, ihre Kindheit und ihre Resignation im hohen Alter gesprochen.

 

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