Ich hab nichts gegen das Fernsehen. Manchmal erfährt man im Fernsehen wesentlich gescheitere Sachen als von den Eltern. Kommt darauf an, was man sich anschaut. Ich bin prinzipiell gegen überhaupt kein Medium. Es hängt davon ab, wie dieses Medium benutzt wird. Sowohl von denen, die es füttern, als auch von denen, die das dann konsumieren.”
2026: Ein Jahr voller Nöstlinger
Am 13. Oktober 2026 hätte Christine Nöstlinger ihren 90. Geburtstag gefeiert – ein Anlass, ihr Werk gebührend zu würdigen und ihre Bücher (neu) zu entdecken. Für ihre Leser:innen erscheinen zahlreiche Neu- und Wiederveröffentlichungen: In Vorbereitung sind unter anderem Neuauflagen von Maikäfer, flieg! , Lumpenloretta sowie der Sammelband Echt Franz.
Außerirdisch gut! erzählt in Tagebuchform mit witzigen Illustrationen von den Abenteuern eines auf der Erde gestrandeten Aliens.
Beide Töchter Christine Nöstlingers haben zahlreiche Bücher ihrer Mutter bebildert: Die besten Geschichten von Mini werden mit zusätzlichen Illustrationen von Christiana Nöstlinger neu erscheinen. Mit Marie und die Wolke kommt ein bislang unveröffentlichtes Vorlesebuch mit poetischen Illustrationen von Barbara Waldschütz.
Auch die Dialektgedichte werden neu aufgelegt: In dem Band I ken mi ned wiaglich aus auf da Wöd sind sie vollständig versammelt – ergänzt durch witzige Illustrationen der jungen Christine Nöstlinger. Und für alle, die die ikonischen Reclam-Hefte lieben, gibt es ab Herbst Konrad, das berühmteste Kind aus der Konservenbüchse, als gelbes Büchlein, das in jede Hosentasche passt. Große Vorfreude!
Ausgezeichnet: Elisabeth Steinkellner erhält den Christine-Nöstlinger-Preis 2026
„Wir freuen uns, dass mit Elisabeth Steinkellner eine Autorin ausgezeichnet wird, die in ihrer literarischen Arbeit jene Haltung weiterleben lässt, für die unsere Mutter Christine Nöstlinger stand: Ein empathischer Blick auf die Lebensrealität junger Menschen und der Mut, ihnen auch vermeintlich schwierige Themen in einer ehrlichen, zugewandten und witzigen Sprache zuzumuten. Die Bücher von Elisabeth Steinkellner zeichnen sich durch einen sensiblen Zugang zu den inneren Welten junger Menschen aus: Gefühle wie Unsicherheit, Angst oder Selbstzweifel werden differenziert dargestellt und stehen häufig im Zentrum. Die Figuren erscheinen dadurch vielschichtig und echt. Ihre reduzierte, zugleich poetische Sprache mit bildhaften Elementen lässt aber auch Raum für Interpretation. Steinkellners Bücher behandeln – ganz in der Tradition Christine Nöstlingers – Themen wie Identität, Anderssein, Zugehörigkeit, Freundschaft und Verlust. Ihre Mädchen- und Frauenbilder heben sich wohltuend vom gängigen Mainstream ab. Die Sprache ihrer Protagonistinnen ist schlagfertig, selbstbewusst und witzig. Auch diese Qualität verbindet sie mit unserer Mutter.
Mit dieser Auszeichnung wird eine Autorin geehrt, die einen modernen Beitrag zur emanzipatorischen Jugendliteratur liefert und Christine Nöstlingers humanistisches Erbe überzeugend weiterträgt.“
Christiana Nöstlinger und Barbara Waldschütz
Töchter von Christine Nöstlinger
2026: Ein Jahr voller Nöstlinger
Am 13. Oktober 2026 hätte Christine Nöstlinger ihren 90. Geburtstag gefeiert – ein Anlass, ihr Werk gebührend zu würdigen und ihre Bücher (neu) zu entdecken. Für ihre Leser:innen erscheinen zahlreiche Neu- und Wiederveröffentlichungen: In Vorbereitung sind unter anderem Neuauflagen von Maikäfer, flieg! , Lumpenloretta sowie der Sammelband Echt Franz.
Außerirdisch gut! erzählt in Tagebuchform mit witzigen Illustrationen von den Abenteuern eines auf der Erde gestrandeten Aliens.
Beide Töchter Christine Nöstlingers haben zahlreiche Bücher ihrer Mutter bebildert: Die besten Geschichten von Mini werden mit zusätzlichen Illustrationen von Christiana Nöstlinger neu erscheinen. Mit Marie und die Wolke kommt ein bislang unveröffentlichtes Vorlesebuch mit poetischen Illustrationen von Barbara Waldschütz.
Auch die Dialektgedichte werden neu aufgelegt: In dem Band I ken mi ned wiaglich aus auf da Wöd sind sie vollständig versammelt – ergänzt durch witzige Illustrationen der jungen Christine Nöstlinger. Und für alle, die die ikonischen Reclam-Hefte lieben, gibt es ab Herbst Konrad, das berühmteste Kind aus der Konservenbüchse, als gelbes Büchlein, das in jede Hosentasche passt. Große Vorfreude!
Ausgezeichnet: Elisabeth Steinkellner erhält den Christine-Nöstlinger-Preis 2026
„Wir freuen uns, dass mit Elisabeth Steinkellner eine Autorin ausgezeichnet wird, die in ihrer literarischen Arbeit jene Haltung weiterleben lässt, für die unsere Mutter Christine Nöstlinger stand: Ein empathischer Blick auf die Lebensrealität junger Menschen und der Mut, ihnen auch vermeintlich schwierige Themen in einer ehrlichen, zugewandten und witzigen Sprache zuzumuten. Die Bücher von Elisabeth Steinkellner zeichnen sich durch einen sensiblen Zugang zu den inneren Welten junger Menschen aus: Gefühle wie Unsicherheit, Angst oder Selbstzweifel werden differenziert dargestellt und stehen häufig im Zentrum. Die Figuren erscheinen dadurch vielschichtig und echt. Ihre reduzierte, zugleich poetische Sprache mit bildhaften Elementen lässt aber auch Raum für Interpretation. Steinkellners Bücher behandeln – ganz in der Tradition Christine Nöstlingers – Themen wie Identität, Anderssein, Zugehörigkeit, Freundschaft und Verlust. Ihre Mädchen- und Frauenbilder heben sich wohltuend vom gängigen Mainstream ab. Die Sprache ihrer Protagonistinnen ist schlagfertig, selbstbewusst und witzig. Auch diese Qualität verbindet sie mit unserer Mutter.
Mit dieser Auszeichnung wird eine Autorin geehrt, die einen modernen Beitrag zur emanzipatorischen Jugendliteratur liefert und Christine Nöstlingers humanistisches Erbe überzeugend weiterträgt.“
Christiana Nöstlinger und Barbara Waldschütz
Töchter von Christine Nöstlinger